Sunday’s Summary #8

Meine Lieben!

Da bis heute Abend noch meine über alles geliebte Familie hier war kommt nun etwas verspätet mein Summary zur Halbzeit meines Aufenthalts.

Da diese Woche wieder einmal end-of-the-session-tests anstanden, ging es für mich am Montag nur zu Joga und dann brav in mein Zimmer lernen.

Dienstags könnte ich Dank eines Supermarkt-Lieferzettels ein kleines Missverständnis mit einer Jacke von mir, die letzet Woche in einer Bar vertauscht wurde, aufklären. Dies führte mich zu der Concordia University und nun kann ich mit Sicherheit sagen, dass der Campus von McGill um ein vielfaches schöner und imposanter ist!

Mittwochs musste ich noch ein Oral-Exam absolvieren, bevor die Prüfungsphase für diese Session auch schon wieder abgeschlossen war und somit der spaßige Teil der Woche beginnen konnte. Also ging es gleich Freunde Abendessen und danach in en Pub.

Am Donnerstag war es dann endlich soweit. Nach einem spannenden Vormittag bei “RadioCanada” (mit ORF vergleichbar), bei dem wir unter anderem unsere eigene Nachrichten-Sendung produzieren konnten, bekam ich kurz nach 4 einen freudigen “Wir sind gelandet” Anruf!!! Also ging es schnell ins Hotel und ich konnte endlich, nach fast acht Wochen, Mami, Papi und Benedikt in die Arme schließen! Gemeinsam ging es dann in ein ausgezeichnetes Tapas Lokal gleich um die Ecke, bevor die drei vom Flug erschöpft ins Bett fielen.

Freitags konnte ich, dank europäischem Jetlag bereits vor der Schule, um acht mit allen Frühstucken! Nach dem Unterricht machten wir dann bei Sonnenschein ein nette Radtour am Wasser entlang, und ich zeigte den Dreien die Aussicht vom Saint-Laurents-River auf Montreal. Danach bummelten Mami und ich durch die Altstadt, bevor wir am Abend in einem ausgezeichnet gutem Fischlokal speisten.

Samstag ging es, um den Ausblick von oben genießen zu können, für uns auf die Spitze des Mont-Royal. Gefühlt zehntausend touristische Fotos später zeigte ich ihnen dann auch noch den Campus von McGill, bevor wir unsere Shoppingtour durch den berühmten Untergrund von Montreal begannen. Nachmittags kam dann der Moment der Wahrheit und ich zeigte ihnen mein Zimmer hier in Evo, wobei Mami sogar mit meinen “Putzkünsten” sehr zufrieden war. Somit konnte ich durchatmen und wir gingen gemeinsam in das bekannteste Steakhouse Montreals Abendessen.

Dem Feiertag zu ehren ließen wir den Sonntag ruhig angehen und starteten mit einem herrlichen Brunch in den Tag. Anschließend machten wir uns auf den Weg ins Oratoire (siehe SS#7) und Mami und ich nützen dann den Nachmittag um bereits einige meiner Sachen für wen ein zu packen. Weniger heilig war dann allerdings der abendliche Besuch eines Eishockey-Matches. Und obwohl die Sport-Begeisterung in unserer Familie unterschiedlich verteil ist, hat es uns allen sehr gefallen und wir hatten einen sehr netten Abend!

Da ich lieber Zeit mit meinen Liebsten verbringe als im Unterricht, fiel Schule am Montag aus und stattdessen zeigte ich Mami Papi und Benedikt noch das Mile End und Chinatown. Dort aßen die Drei zum ersten Mal eine echte Poutine (Pommes mit Bratensauce und Käse) und Beagles, die zwei Speisen, für die Montreal bekannt ist. Am späten Nachmittag war es jedoch schon wieder so weit und ich musste mich von der aller besten Familie auf der ganzen Welt verabschieden. Um den Trennungsschmerz besser verarbeiten zu können machte ich mir dann Unmengen an Tee (Mami hat mir kurz davor in Chinatown einen Wasserkocher gekauft, und von Anna Ippi und Christiane habe ich diese Woche ein total süßes Care-Packet, in dem unteranderem auch ein köstlicher Tee von meiner Lieblingsmarke drinnen war, geschickt) und auch die Atemübungen meiner Jogastunde halfen ein wenig.

Nach diesen total ereignisreichen Tagen wird es vermutlich noch etwas dauern bis ich realisiere, dass ich Mami, Papi und Benedikt das nächste Mal erst wieder in Wien sehen werde! Doch jetzt genieße ich erst einmal die zweite Hälfte meines Aufenthalts, der hoffentlich ebenso spannend und aufregend wird, wie der erste!

Inzwischen wünsche ich Euch nach dem verlängerten Wochenende in Österreich, einen guten Start in die verkürze Woche und schicke Euch ganz viele Bussis

Eure Stella

One thought

  1. Liebe Stella!
    Ganz herzlichen Dank, dass Du auf die Postkarte für Marianne und mich nicht vergessen hast, sie hat sofort einen Ehrenplatz bekommen. Ich wünsche Dir bis zum Ende Deines Aufenthalts eine spannende, lustige und ereignisreiche Zeit und dass Dir der Abschied nicht allzu schwer fällt, wenn es wieder nach GOOD OLD EUROPE zurückgeht. Viele liebe Grüße aus Wien sendet Dir Angelika
    P.S. Tolle Fotos!!!

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