Sunday’s Summary #4

Meine Lieben! Mes Chéries!

Während ich letzte Woche noch dachte, dass hier der Herbst angefangen hat, bin ich mittlerweile überzeugt, dass bereits der Winter begonnen hat. Der Temperaturschock, dem ich in den letzten Wochen ausgesetzt war, hat diese Woche definitiv seinen Höhepunkt erreicht, schließlich hat es innerhalb der 4 Wochen, die ich bereits hier bin, von 35 auf 5 Grad abgekühlt. Schulisch gesehen war diese Woche bereits der Abschluss meiner ersten von 2½ Sessions, und somit stand erstmal Lernen im Vordergrund.

Um am Montag die Motivation von mir und Sarah etwas zu steigern, ging es nach der Schule zuerst einmal zum Starbucks und danach ab in die Bibliothek, um mich dem Konjugieren von Verben in allen möglichen Zeiten zu widmen. Leider endete meine Lernsession aber schon vor dem Abendessen, da wir später eine dringend notwendige Küchenbesprechung hatten. Denn leider sind manchen meiner Küchengenossen die Wörter Abwaschen und Eigentum nicht bekannt, aber ich schätze, dass wird in einer Gemeinschaftsküche immer der Fall sein.

Da der spätere Abend für Lernen somit ausfiel, ging es für mich Dienstags wieder in die Bibliothek und nach dem Essen abermals Lernen und dann früh ins Bett, um meine Kräfte für meinen Test zu sparen.

Am Mittwoch war es dann endlich soweit und ich hatte meinen gefürchteten “End of Session” Test… (Dieser war für mich besonders schwer, da ich ja seid Anfang an in einem sehr hohen Level war.) Nach einigen Grammatikübungen und dem Verfassen eines Beschwerdebriefes auf Französisch, verkündete uns unsere Lehrerin dann, dass wir am nächsten Tag bitte noch eine Präsentation halten sollten. Also ging es für mich nach der Schule nur schnell ins Gym und dann ans Weiterarbeiten.

Donnerstags hatte ich dann bereits in der Vormittagspause meine Präsentation über den Film Intouchable erledigt und konnte endlich wieder ein wenig aufatmen. Somit hatte ich Nachmittags Zeit für spannenderer Unternehmungen und nahm wieder einmal an einer School-Aktivity teil. Diesmal ging es zur Belohnung in eine Ahornsirup-Manufaktur, wo wir nicht nur einiges über die Geschichte von Kanadas Nr. 1 Süßstoff erfahren konnten, sondern auch herrliche Kostproben bekamen. Da Sahra und ich uns diese Woche schulisch wirklich ins Zeug gelegt hatten, gönnten wir uns bereits am Donnerstag eine kleine Siegesfeier für die überstandene Session.

Freitags war in der Schule dann nur noch “Zeugnisübergabe” und ich bin echt stolz und froh, dass ich es tatsächlich geschafft habe, mit meiner Klasse mitzuhalten und in das nächste Level (Intermédiaire 2; das heißt es gibt jetzt nur mehr 2 Klassen über mir) auf zu steigen. Nachmittags trafen Sahra und ich uns dann mit Ana bei Atwater Market, wo wir zuerst ein herrliches Mittagessen genossen und dann auch gleich noch ein wenig für die Woche einkauften. Anschließend machten wir noch einen kleinen Abstecher zu Dollerama (ich sage nur “nomen est omen”) bevor es für mich schnell nach Hause ging um mit der Familie anlässlich Benedikts Geburtstag zu FaceTimen. Abends stießen Sarah und ich dann noch mit Ana und Renato, einem weiteren Mitschüler von uns, auf die überstandene Woche an bevor es früh ins Bett ging.

Da mein Küchenregal schon sehr leer und karg war entschloss ich am Samstag Morgen endlich wieder einmal einen Großeinkauf zu erledigen. Ohne Auto und alleine kommt einem hier das “Free-delivery-offer” vom Supermarkt echt entgegen. Nachmittags traf ich mich dann mit meinen Deutschen Freunden in der Altstadt und wir schafften es tatsächlich einmal eine Sightseeing-Tour durch Vieux-Montreal zu machen. Später genossen wir dann unser Wochenende so richtig bei Juliette et Chocolat, der Traum eines jeden Schokoladenliebhabers, und anschließend feierten wir noch in einem Canadian Pub.

Nach meinem allsonntäglichen Lieblings-Porridge brachte ich noch schnell die Wäsche hinunter, bevor ich mich einer ausgiebigen FaceTime Session mit dem Papi und einem halbwachen Benedikt widmete. Abends traf ich mich dann anlässlich Carolines Geburtstags abermals mit meinen Deutschen Freunden in der Plateau-Gegend. Dort stießen wir bei leckeren Tapas und Cocktails auf unser Geburtstagskind an und gingen dann ganz brav früh nach Hause, um die nächste Session energiegeladen starten zu können.

Voller Spannung und Respekt blicke ich jetzt also meiner morgigen Klasse entgegen und bin schon gespannt, welchen neuen Herausforderungen auf mich warten. Abgesehen davon, dass mich momentan die Kälte und die Aussicht auf den ersten Schnee in bereits zwei Wochen ein wenig fertig machen, geht es mir hier echt gut, und auch wenn das viele Lernen nicht lustig war, merke ich selber, dass ich diese Woche einen wesentlich größeren Fortschritt als in der vorherigen gemacht habe. Ich hoffe natürlich, dass es euch allen auch so gut geht wie mir, wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und schicke euch ganz viele Bussiiis

Eure Stella

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